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Für diesen Untertest gibt es grundsätzlich zwei verschiedene Strategien, die Teilnehmer:innen anwenden können. Wir stellen euch zunächst die „klassische“ Strategie vor, bevor wir euch mit der zweiten Strategie den absoluten „Cheatcode“ dieses Untertests zeigen.
Diese Strategie beruht vor allem darauf, systematisch bei der Bildbetrachtung vorzugehen. Hierbei ist es sinnvoll, alle Bildausschnitte zunächst kurz grob zu betrachten, ohne auf Details zu achten. Größere Fehler fallen hierbei oft sofort auf, wodurch ihr die Bildausschnitte oder die Buchstaben darüber schon gut sichtbar mit einem Stift durchstreichen könnt, damit ihr nicht mit den Ausschnitten durcheinanderkommt.
Danach solltet ihr die Bilder detaillierter anschauen und dabei mit System vorgehen. Bewährt hat sich z.B., das Bild in 9 kleine Felder bzw. Raster zu unterteilen (3x3 Felder) und diese Felder nach und nach durchzugehen.
Alternativ kann man das Bild auch von oben nach unten in Schlangenlinien abfahren oder kreisförmig von innen nach außen betrachten.
Es hilft zusätzlich, hierbei einen Finger oder Stift ins Originalbild zu legen und gleichzeitig einen Stift in den betrachteten Bildausschnitt und damit die Strukturen in den beiden Bildern abzufahren und direkt vergleichen zu können.
Mit ein bisschen Übung wird man dann sensibler für Fehler und merkt schneller, wenn etwas fehlt (Bildausschnitt ist etwas heller als das Original), oder hinzugefügt wurde (Bildausschnitt ist etwas dunkler als das Original).
Außerdem sollte man die typischen Fehler stets präsent haben und direkt darauf achten, ob z.B. etwas verschoben wurde oder über den Rand hinaus gezeichnet wurde.
Seit einiger Zeit gibt es eine Methode, die immer bekannter und beliebter wird und einem ermöglicht, in kürzester Zeit wirklich JEDE Aufgabe richtig zu beantworten.
Sie kann wirklich ohne Übertreibung als der absolute Cheatcode dieses Untertests bezeichnet werden und wenn ihr noch nie davon gehört habt, wird sie euch aus den Socken hauen!
Stellt euch vor, ihr dürftet im TMS eine Brille benutzen, die die Bildausschnitte scannt und die Stelle, an der der Fehler ist, finge bei euch im Blickfeld an zu blinken oder zu leuchten.
Die Brille gibt’s nicht, das Blinken bzw. Leuchten schon.
Und damit: Herzlich willkommen zum Kreuzblick!
Beim Kreuzblick macht ihr genau das, was ihr als Kind immer lassen solltet: Schielen, was das Zeug hält.
Der Kreuzblick ist eine Methode des Schielens, bei der aus zwei Bildern ein gemeinsames Mischbild entsteht. Dieses Bild wird mit etwas Übung gestochen scharf und wenn es einen Unterschied zwischen den beiden Bildern gibt, fällt dieser durch Leuchten, Flackern oder Blinken auf. Bei jedem kann es etwas anders aussehen.
Ihr schielt also so, dass ihr den Bildausschnitt und das Originalbild gleichzeitig als Mischbild seht und euch etwaige Fehler sofort ins Auge springen.
Glaubt mir, für mich hat sich das alles genau so komisch angehört und ich habe es zunächst auch nicht geglaubt.
Der Kreuzblick benötigt bei den meisten einige Tage intensive Übung, bis er halbwegs funktioniert und einige Wochen, damit man ihn perfekt oder nahezu perfekt auf TMS-Aufgaben anwenden kann. Mit der richtigen Übung funktioniert der Kreuzblick aber bei fast allen Bewerbern, auch wenn anfangs mit Sicherheit alle denken, dass es bei ihnen nie funktionieren wird.
Wir empfehlen euch, euch auf den Kreuzblick einzulassen und zu versuchen, ihn auf ganz leichte Bilder anzuwenden. Wenn das funktioniert, ist es nur noch eine Frage von Zeit und Übung, bis er auch bei TMS-Aufgaben perfekt funktioniert und ihr dort wirklich die volle Punktzahl in dem Untertest abräumen könnt.
Da immer mehr Teilnehmer:innen diese Methode kennen und anwenden, hätten sie euch gegenüber auch einen Vorteil, wenn ihr es nicht tätet.
Jedoch haben wir auch von Bewerber:innen gehört, die mit dem Kreuzblick einfach nicht gut zurechtkommen und sehr traurig darüber waren und sich Sorgen machen, dass es scheinbar bei allen außer ihnen funktioniert. Euch möchten wir hiermit ein bisschen Mut machen: Auch mit der klassischen Strategie gibt es Bewerber:innen, die sehr gute Ergebnisse in diesem Untertest erzielen. Wir kennen zum Beispiel mehrere Bewerber:innen, die mit der beschriebenen klassischen Strategie und viel Übung einen Prozentrang von ca. 90 oder sogar darüber erreicht haben.
In den meisten Fällen ist die Beherrschung des Kreuzblicks jedoch nur eine Frage der richtigen Übung und der Gewöhnung.
Auf den folgenden Seiten geben wir euch daher eine detaillierte Beschreibung, wie ihr den Kreuzblick erlernen könnt.
Wenn ihr euch gerade nur einen Überblick über die Untertests des TMS verschaffen möchtet, könnt ihr das Kreuzblick-Kapitel überfliegen und später darauf zurückkommen.

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