Nur ungelernte Kapitel anzeigen
Chemische Bindungen sind ein wichtiges Thema in der Chemie, dem HAM-Nat und später auch im Medizinstudium. Ein Verständnis darüber, wie und warum Elemente chemische Bindungen eingehen, bildet die Grundlage für viele weitergehende Themen. Wenn man diese Grundlage versteht, wird vieles Weitere „logisch“ und man muss viel weniger auswendig lernen.
Die wichtigsten „echten“ Bindungsarten sind die Ionenbindung und die kovalente Bindung. Darüber hinaus gibt es noch andere Bindungsarten, die jedoch eigentlich keine wirklichen Bindungen zwischen Atomen sind, sondern eher „Anziehungskräfte“ oder „Wechselwirkungen“.
Da für die chemischen Bindungen und die Wechselwirkungen oft die sogenannte „Elektronegativität“ eine große Rolle spielt, startet dies Kapitel mit einer Erklärung der Elektronegativität.
Elektronegativität:
Die Elektronegativität nach Pauling ist ein relatives Maß für die Fähigkeit eines Atoms in einer chemischen Bindung die Bindungselektronen an sich zu ziehen. Über Berechnung braucht man sich wirklich keine Gedanken machen, wichtig ist nur zu verstehen, dass sie also aussagt, wie stark ein Atom Elektronen in Bindungen anzieht.
...

4.9