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Eine tolle Geheimstrategie, wie z.B. den Kreuzblick bei Muster zuordnen, gibt es hier leider nicht.
Bei einigen Aufgaben ist es hilfreich und sinnvoll, sich kurze Notizen oder Skizzen anzufertigen, um den Überblick zu behalten. Zum Beispiel kann man Organe oder Enzyme, die sich gegenseitig beeinflussen, mit Pfeilen verbinden. Ein „+“ kann für „aktiviert“ oder „steigert“ stehen und ein „-“ für eine Hemmung oder dafür, dass etwas sinkt.
Außerdem kann man Wörter oder Sätze markieren oder unterstreichen. Das lohnt sich vor allem bei Schlüsselwörtern wie „hemmt“, „aktiviert“, „steigt“ oder „sinkt“.
Längere Texten lassen sich durch Klammern am Rand des Textes in Abschnitte gliedern. So könnt ihr nach Lesen der Aussagen in der Aufgabe schnell zurück zum relevanten Textteil springen.
Für das Arbeiten mit Textmarkern sollte einem bewusst sein, dass die Untertests auf verschiedenfarbigem Papier gedruckt sind, z.B. blau, orange, gelb, weiß und grün. Mednat war bei mir grün. Ein grüner Marker würde einem hier daher nicht so gut weiterhelfen.
Nehmt daher entweder mehrere (2-3) verschiedenfarbige Marker mit, damit immer ein passender für jeden Untertest dabei ist, oder unterstreicht wichtige Passagen stattdessen einfach mit einem Stift.
Das Stichwort ist dabei wirklich „wichtige Passagen“: Manche neigen dazu, zu viel zu markieren und markieren sogar Teile des gleichen Texts mit verschiedenfarbigen Markern. Hierdurch lassen sich zwar unterschiedliche Dinge durch unterschiedliche Farben hervorheben, man verliert aber leicht den Überblick und verschwendet Zeit beim Wechsel der Marker.
Nutzt Marker und Unterstreichen daher wirklich gezielt. Beim Üben unter realem Zeitdruck werdet ihr schnell merken, wie ihr am besten zurechtkommt.
Die Trainierbarkeit dieses Tests ist im Vergleich zu anderen Untertests eher gering. Die meisten werden nach etwas Übungszeit kaum noch eine weitere Verbesserung feststellen.
Natürlich kann man mit sehr viel Übung immer ein wenig besser werden, jedoch lassen sich andere Untertests in gleicher Zeit deutlich besser trainieren. Bei knapper Vorbereitungszeit solltest du dich also vergleichsweise etwas weniger auf das Training dieses Untertests fokussieren.
Dieser Testteil besitzt eine große Ähnlichkeit zum Untertest Textverständnis. Dort gibt es nur 4 Texte, die mit ca. einer DIN A4-Seiten aber deutlich länger sind. Zu jedem Text gibt es dort 6 Aufgaben.
Auch dort wird in den meisten Aufgaben nach ableitbaren Aussagen gefragt, also nach Schlussfolgerungen, die man aus dem Text ziehen kann, und nicht nach Dingen, die wortwörtlich in diesem stehen.
Ein paar Themen kommen bei Medizinisch-naturwissenschaftliches Grundverständnis und Textverständnis immer wieder vor. Das sind unter anderem die Themen Blutgerinnung, Hypothalamus-Hypophysen-System, Lunge und Sehbahn. Es kann hilfreich sein, sich die Themen einmal grob allgemein anzuschauen, um in Aufgaben hierzu eine Vorstellung zu haben, worum es geht. Das ist kein Muss, kann aber für Sicherheit sorgen.

4.9