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In einigen Aufgaben des TMS spielen die verschiedenen Lungenvolumina und ihre Bezeichnungen eine Rolle. In ITB III handelt sogar ein kompletter Text aus Textverständnis von diesem Thema.
Dieses Thema ist schnell erklärt und kann euch zum einen oder anderen zusätzlichen Punkt verhelfen, da ihr so den Aufgaben besser folgen könnt. Los geht's!
Wenn wir normal ein- und ausatmen, schöpfen wir dabei nicht die volle Kapazität unserer Lunge aus. Wir könnten sowohl viel tiefer einatmen als auch viel tiefer ausatmen. Das Volumen, welches wir jeweils bei einer normalen Einatmung bzw. Ausatmung bewegen, bezeichnet man als „Atemzugvolumen".
Nach einer normalen Einatmung könntet ihr noch viel mehr Luft einatmen, als ihr es normalerweise tut. Ihr könnt ja mal nach normaler Einatmung anhalten und es ausprobieren. Dieses „mehr" was ihr noch einatmen könntet, aber bei normaler Atmung nicht macht, bezeichnet man als „ inspiratorisches Reservevolumen". Inspiration bedeutet Einatmung. Es handelt sich also um die „Einatemreserve".
Umgekehrt könntet ihr nach normaler Ausatmung auch noch tiefer ausatmen, als ihr es normalerweise tut. Dieses „mehr" was ihr nach normaler Ausatmung zusätzlich ausatmen könntet, bezeichnet man als „ exspiratorisches Reservevolumen". Exspiration bedeutet Ausatmung.
Die normale Ausatmung geschieht „passiv", also ohne, dass dafür Muskeln genutzt werden. Um normal auszuatmen, reicht es, wenn die Atemmuskulatur einfach erschlafft. Alles, was darüber hinaus ausgeatmet werden soll, also das exspiratorische Reservevolumen, müsste unter Anstrengung von Muskeln erfolgen, die zu einer „aktiven" Ausatmung führen. Ihr könnt es ja mal an euch ausprobieren.
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4.9