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Kommen wir zum Thema Signalkaskaden. Was ist das, fragt ihr euch? Vereinfacht könnte man es auch „Informationsweiterleitung in Zellen“ nennen, denn nichts anderes ist es. Es geht quasi darum, wie ein Signal, was eine Zelle (z.B. über einen Rezeptor auf der Oberfläche) wahrnimmt, verarbeitet wird.
Ein Beispiel: Wenn eine Immunzelle über einen Rezeptor wahrnimmt, dass in der Umgebung fremde Proteine (bspw. von Bakterien oder Viren) sind, dann muss diese Information an den Zellkern weitergeleitet werden, damit dort vermehrt Gene abgelesen werden können, die die Zellteilung fördern und eine entzündliche Reaktion begünstigen.
Im Körper läuft diese Signalverarbeitung meist nicht ganz direkt ab, sondern nimmt häufig Umwege, wobei es sowohl fördernde als auch hemmende Einflüsse gibt. So kann sichergestellt werden, dass die Zellen sich exakt so verhalten, wie es ihre inneren und äußeren Signale von ihnen verlangen.
Im TMS kommt dieses Thema sehr häufig vor, zum Glück müsst ihr aber keine einzige Signalkaskade auswendig lernen. Alle relevanten Informationen findet ihr immer in der Aufgabenstellung, sodass kein Vorwissen nötig ist.
Trotzdem kann es helfen, das Prinzip von Signalkaskaden verstanden und ein paar Übungsaufgaben zu dem Thema bearbeitet zu haben. So fühlt ihr euch dann im TMS sicherer und wisst, mit welchen Bearbeitungsstrategien ihr die Aufgaben lösen könnt.
Betrachten wir einmal eine Beispielaufgabe:
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4.9